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<pre>Auf dem Statistik-Zettel fanden sich keine Torschützen, dafür aber sieben Gelbe und eine Rote Karte sowie 44 Fouls.  <p> Werder konnte dagegen in den bisherigen 15 Auftritten in der Fremde nur drei Mal gewinnen — zwei Mal jedoch in den jüngsten fünf Auswärtspartien: 2:1 auf Schalke, 3:1 in Augsburg. Das bis dato letzte Gastspiel haben die Bremer jedoch verloren — mit 1:2 bei Hannover 96.  <p>  Nicht ganz unschuldig daran: Keeper Oliver Baumann, der sich vor dem späten Ausgleichstreffer im Johnny-Heimes-Stadion am Böllenfalltor den dritten folgenschweren Patzer im vierten Spiel leistete. <p> Die Wettanbieter schlagen sich dennoch ganz eindeutig auf die Seite des VfL, wie die Wettquoten zeigen. Hannover gilt für dieses niedersächsische Kräftemessen nur als Außenseiter. <p>  Denn: Nur drei Tage, nachdem es im bulgarischen Rasgrad (1:2) die zweite Schlappe im zweiten Europa League Gruppenspiel setzte, kassierten die Kraichgauer in Freiburg auch die erste Niederlage der laufenden Bundesliga-Saison.  </pre>


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<pre>Nun also doch der Schlussstrich: Im Falle einer weiteren Enttäuschung gegen Darmstadt wäre Hecking aber ohnehin nicht mehr zu halten gewesen.  <p> In diesem folglich zu Kontrollverlusten neigenden Duell wird die TSG nach Überzeugung der Wettfreunde die deutlich besseren Argumente für sich geltend machen können.  <p>  für eine vermeintlich im Überschwang kickende Truppe erscheint die berühmte Momentaufnahme entsprechend dünn: Mit dem nur zu Buche schlagenden neunten Rang im Tableau hinkt die Mannschaft ihren formulierten Zielen noch immer ein gutes Stück hinterher. <p> Denn: Nachdem der 29-Jährige in den drei bisherigen Pflichtspielen keine einzige Einsatzminute bekommen hatte, wurde er von Bundestrainer Joachim Löw zuletzt auch bei der Kadernominierung für die beiden Quali-Partien gegen Tschechien und Norwegen nicht mehr berücksichtigt. <p>  Auf die noch vorhandenen Energiereserven wird es auch im letzten Hinrundenspiel beim VfB Stuttgart ankommen. Die Schwaben werden noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um dem amtierenden Meister ein Bein zu stellen. Schließlich brauchen sie Punkte im Abstiegskampf.  </pre> 


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<pre> „Wir haben gut gekontert, wir haben Fußball gespielt und nicht bloß die Bälle lang nach vorne geschlagen, wir waren gut in den Zweikämpfen. Wir sind mutig aufgetreten und haben uns nicht hinten reingestellt“, war Werder-Verteidiger Robert Bauer sichtlich zufrieden.  <p> Die Berliner haben die letzten acht Auswärtsspiele in der Bundesliga allesamt verloren und dabei gerade einmal vier Tore erzielt.  <p>  Allerdings braucht es dafür auch Erfolge. Einen solchen gab es in den jüngsten fünf Liga-Spielen nur ein Mal: Durch einen etwas überraschenden 2:0-Sieg beim FC Nürnberg. <p>  Bereits das Debüt des 44-Jährigen ist danebengegangen, von einem Trainereffekt war beim Stuttgarter Auftritt in Dortmund so gut wie nichts zu sehen. Es wäre allerdings auch zu viel verlangt gewesen. Kramny hatte gerade einmal fünf Tage Zeit, um das Team kennenzulernen und auf den spielstarken BVB vorzubereiten. <p>  Ein Umstand, der wiederum vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die Elf von Julian Nagelsmann für ihre Ansprüche derzeit schlichtweg zu viele Gegentreffer kassiert. Allein neun waren es in den jüngsten fünf Partien, von denen aus TSG-Sicht obendrein keine einzige „zu Null“ endete.  </pre>


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<pre> Schließlich konnte sich der junge Coach dadurch im Trainingslager an der spanischen Costa del Sol voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren: die physische und taktische Weiterentwicklung der Mannschaft.  <p> Denn dem Mainz-Trainer Martin Schmidt gehen langsam aber sicher die defensiven Spieler aus. Der bereits bestehenden Liste an verletzten Verteidigern musste nach dem jüngsten Spiel gegen Leverkusen noch ein weiterer Innenverteidiger, Leon Balagoun (Muskelfaserriss), hinzugefügt werden.   <p> Stuttgarts letzter Heimsieg gegen die schwarz-gelben Borussen stammt aus der Saison 2009/2010 als der VfB am 20. Spieltag mit 4:1 siegreich blieb. <p>  Umso beeindruckender war es dann, als der Jung-Trainer nach seinem Debüt gegen Bremen nüchtern erklärte: „Ich war nicht übernervös. Nicht nervöser als bei einem U19-Spiel.“  <p> Gegen Hannover wird sie es erneut zeigen müssen, denn mit drei Punkten könnte der VfB einen kleinen, aber wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.  </pre>


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<pre> Zwar trug natürlich auch der kaum erwähnenswerte Support der Schanzer seinen Anteil zur besorgniserregenden Schrumpf-Kulisse in der Veltins Arena bei; nichtsdestotrotz kommen aber offenbar immer mehr königsblaue Fans auf den Trichter, dass es im Leben mehr als nur den Fußball gibt.  <p> „Sie haben mir gesagt, dass ich gut nach Deutschland passen würde. Der VfL war die erste und einzige Wahl. Er ist ein großer Klub in Deutschland und Europa.“  <p>  Eine solche nur bedingt bundesligataugliche Darbietung hatte vor wenigen Tagen auch zu einer chancenlosen 0:3-Schlappe in Dortmund geführt: Aus dem als Vorteil erwarteten Teilausschluss des schwarz-gelben Anhangs zog der VfL dabei nicht einmal den geringsten Profit. <p>  Infolge von vier sieglosen Pflichtspielen hat sich der bereits rund um den Jahreswechsel zu beklagende Abwärtstrend zuletzt noch einmal massiv beschleunigt.  <p> Zumal für Top-Goalgetter Ujah (10 Saisontore) ohnehin treffsicherer Ersatz verpflichtet wurde. Während der aus Rennes gekommene Hosiner im Jahr 2013 bei Austria Wien unter Stöger zum Meister und Torschützenkönig avancierte, kann Anthony Modeste nach zwei Jahren in Hoffenheim ebenfalls auf eine ansprechende Bilanz von immerhin 23 Treffern in 62 Spielen verweisen. Werden Rückkehrer Simon Zoller sowie der technisch beschlagene Yuya Osako hinzugezählt, ist der FC somit auch im Sturm ordentlich aufgestellt.  </pre>


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